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Montag, 13. Februar 2012

Positive Indikatoren von der GfK: Die Deutschen starten optimistisch ins neue Jahr

Gute Zahlen aus Nürnberg. Die GfK vermeldet eine optimistische Verbraucherstimmung. Positive Indikatoren von der GfK Die Deutschen starten optimistisch ins neue Jahr

Das Jahr ist offenbar wirklich froh aus den Starlöchern gekommen. Denn der Optimismus unter den deutschen Verbrauchern hat der GfK-Konsumklimastudie zufolge zugenommen. Die Konjunkturerwartung sowie die Anschaffungsneigung können spürbar zulegen, während sich die Einkommenserwartung auf hohem Niveau stabil zeigt. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 5,7 Punkten im Januar 2012 für Februar einen Wert von 5,9 Punkten.

Die Konsumenten stemmen sich demnach weiter gegen zunehmende Konjunkturrisiken sowie die anhaltende Schuldenkrise im Euroraum. Die Konjunkturerwartung legt zum zweiten Mal in Folge deutlich zu. In deren Sog zeigen sich die Konsumenten wieder kauffreudiger. Die Anschaffungsneigung kann ihre Verluste aus dem Vormonat im Januar mehr als kompensieren.

Die Konjunkturerwartung der Verbraucher kann zu Beginn dieses Jahres nochmals spürbar zulegen. Ein Plus von 8,4 Punkten bedeutet den zweiten Anstieg nacheinander. Zuvor war der Indikator fünf Mal in Folge gesunken. Aktuell weist der Indikator 7,5 Punkte auf und liegt damit wieder über seinem langjährigen Durchschnittswert von 0 Punkten.

Trotz der in diesem Jahr zu erwartenden deutlichen Konjunkturabschwächung wird die Beschäftigungslage gut bewertet. Auch die Unternehmen sehen nach wie vor positiv in die Zukunft, wie der zum dritten Mal in Folge gestiegene ifo-Geschäftsklimaindex beweist.

Nachdem die Anschaffungsneigung im letzten Monat des vergangenen Jahres spürbare Einbußen hinnehmen musste, kann sie aktuell wieder deutlich zulegen. Mit einem Plus von 14,4 Punkten werden die Verluste aus der Vorperiode in Höhe von 12,9 Punkten mehr als wettgemacht. Aktuell weist der Indikator 41,8 Zähler auf. Im Januar 2011 wurde exakt der gleiche Wert gemessen, ein höherer Wert war zuletzt vor mehr als fünf Jahren, im Dezember 2006, zu verzeichnen.

Die ausgesprochen starke Kauflust der Deutschen hat der GfK zufolge mehrere Gründe. Zum einen sorge die gute Beschäftigungsentwicklung unter den Arbeitnehmern für eine sinkende Angst vor Arbeitslosigkeit und stärke damit die Planungssicherheit. Oder anders ausgedrückt: Wer einen sicheren Arbeitsplatz hat, tätigt auch eher größere Anschaffungen. Zum zweiten stützt die rückläufige Inflation die Konsumneigung. Schließlich wirkt sich auch die aktuelle Banken- und Schuldenkrise indirekt auf den Handel aus. Vor dem Hintergrund des fehlenden Vertrauens der Bundesbürger in den Finanzmarkt sowie der historisch niedrigen Zinsen tendieren die Verbraucher eher dazu, ihre finanziellen Mittel in werthaltige Anschaffungen zu stecken, anstatt sie auf die hohe Kante zu legen. Beste Voruasetzungen also für die Einrichtungsbranche.


GfK:
Die Deutschen konsumieren weiter
Die Euro-Krise verdirbt den Deutschen nicht die Kauflaune: Laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie für Oktober 2011 konnten Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung noch einmal leicht zulegen - im Gegensatz zur Konjunkturerwartung. mehr...

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