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Freitag, 19. Oktober 2012

Feria Hábitat Valencia: Eine mutmachende Messe

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Da gibt's nichts Schönzureden. Spanien steckt in einer Wirtschaftskrise, und die spürt natürlich auch die Einrichtungsbranche. So sank die Zahl der Aussteller auf der Feria Hábitat Valencia um rund 100 im Vergleich zum Vorjahr. Ein Besuch lohnte sich trotzdem. Die Produktschau überzeugte durch Kreativität. Wie die Spanier die Ärmel hochkrempeln, das verdient Respekt. Dass viele Hersteller sich verstärkt auf den Export konzentrieren, sah man den Möbeln an, die insgesamt moderner wirkten und auf gutem Wege sind. Global Player wie Andreu World, Vondom, Koo International oder Punt zeigen, wie es geht.

Insgesamt exportierten die Spanier in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 7,9 Prozent mehr Möbel als im Vorjahr, das allerdings auf noch niedrigem Niveau. Spanisches Design kommt an. Es gibt wohl kaum eine Designerin, die so angesagt ist, wie Patricia Urquiola. Die Werke eines anderen Großen des spanischen Designs, Jaime Hayon, waren der Fixpunkt im Flash-Areal, wo viele - auch internationale Marken-Möbel- und Leuchten-Hersteller Präsenz zeigen.

Die Rückkehr von Santa & Cole nach zehnjähriger Abstinenz ist nur ein Indiz dafür, dass die Spanier zusammenhalten, um für die Attraktivität Valencias als Messestadt zu erhalten. Das gelang. Die parallel dazu stattfindende Valencia Design Week mit vielen Events und Präsentationen in der Stadt hilft dabei. Ein Schwerpunkt des Messe-Rahmenprogramms lag auf den Fachvorträgen und Diskussionen zum Contract Business im mittelamerikanischen Raum, in dem die Spanier bereits erfolgreich agieren.

Einen ausführlichen Messebericht lesen Sie in der November-Ausgabe der "möbel kultur", erste Impressionen sehen Sie hier.


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