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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Westwing schrumpft sich in die schwarzen Zahlen – 15 % der Mitarbeiter <b>...</b>

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EXKLUSIV Der Münchner Möbel-Shoppingclub Westwing (www.westwing.de) steht mal wieder im Rampenlicht. Zuletzt sorgte die Jungfirma, die von Rocket Internet weltweit vorangetrieben wird, mit dem Start und der raschen Einstellung von Bamarang, einer Kopie des erfolgreichen Designermöbelshops Fab, und einer stattlichen Finanzierungsrunde in Höhe von 50 Millionen Dollar für Aufsehen. Nun sorgt das Unternehmen erneut für Schlagzeilen, leider mit keinen schönen Neuigkeiten: Nach Informationen von deutsche-startups.de müssen 15 % der Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Zudem zieht sich Westwing aus mehren Ländern zurück.

Der Möbel-Shoppingclub ging im August des vergangenen Jahres an den Start. Das Start-up wurde von Delia Fischer, Georg Biersack, Matthias Siepe, Stefan Smalla und Tim Schäfer gegründet. Zuletzt war Westwing in mehr als einem Dutzend Ländern unterwegs – darunter Australien, Brasilien, Indien, die Türkei, Russland und Polen. Der Shopping-Club für Wohnaccessoires und Möbel bezeichnete sich mit seinen über 3 Millionen Mitgliedern zuletzt als “der führende internationale Shopping-Club für Home & Living”. Die Ableger in Australien, Indien, der Türkei und Schweden verkaufte Westwing nun. Der Ableger in Grossbritannien wird nun von Deutschland aus gesteuert. Wie aus dem Umfeld des Startups zu hören ist, will Westwing mit diesem Schritt schneller in die schwarzen Zahlen kommen. Der Schritt zeigt aber auch, dass schnelles Wachstum auch seine Grenzen hat und Rocket Internet nicht überall erfolgreich ist. Nicht umsonst zog sich der Inkubator kürzlich komplett aus der Türkei zurück.

“Aufgrund des starken Wachstums haben wir in den letzten Monaten an unserem Münchener Hauptsitz in einigen Bereichen zu viel Personal aufgebaut, Prozesse noch nicht optimiert gehabt, usw. Daher haben wir uns entschlossen, die Belegschaft in ausgewählten Abteilungen zu verkleinern. Ziel dabei ist es, das in der Finanzierungsrunde eingesammelte Kapital möglichst effizient einzusetzen und schnellstmöglich profitabel zu werden. Hiervon sind jedoch lediglich 15% der in München beschäftigten Mitarbeiter betroffen, und die Gespräche mit den entsprechenden Mitarbeitern haben wir bereits Mitte der vergangenen Woche geführt”, sagt Westwing-Mitgründer von Plato gegenüber deutsche-startups.de. Wobei 15 % der Belegschaft immerhin aber bis zu 40 Mitarbeiter sein müssten.

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