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Freitag, 9. November 2012

Bundesverbände BVDM, GPK, BBW und BFT: Geschäftsbericht 2012 erschienen

07.08.12 15:33 Rubrik: Möbelmarkt

Köln. Der Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels, der Bundesverband für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur, der Bundesverband Bürowirtschaft und der Bundesverband Farben- und Tapetenhandel haben zum zweiten Mal einen gemeinsamen Geschäftsbericht veröffentlicht. Dies ist heute einer Pressemeldung zu entnehmen.
„Die Resonanz auf den im vergangenen Jahr neu gestalteten und farbig gedruckten gemeinsamen Geschäftsbericht für den Fachhandel der Einrichtungs- und Bürobranche war außerordentlich positiv. Die einstmals getrennte Darstellung der einzelnen Branchen war vielen Nutzern zu stark gruppiert. So, wie die Vertriebswege immer stärker überlappen, verschwinden auch die ursprünglichen Abgrenzungen der Produkte und Handelsdienstleistungen im Segment Living & Office“, heißt es dazu wörtlich.
Die Bundesverbände der Bürowirtschaft, des Polstermöbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels, für den gedeckten Tisch, Hausrat und Wohnkultur sowie für Farben, Tapeten und Bodenbeläge haben ohnehin eine gemeinsame Geschäftsstelle in der Fachschule des Möbelhandels im Kölner Stadtteil Lindenthal und nutzen alle fachlichen und infrastrukturellen Synergien. Da sei es sinnvoll, nicht nur den Webauftritt, sondern auch den Jahresbericht gemeinsam herauszugeben.
Nach einem einführenden Kapitel mit einem Überblick über die Wirtschaftslage des Bereiches Bauen, Einrichten und Büro ist jedem Verband ein eigenständiges Kapitel gewidmet. Dort werden die Besonderheiten der einzelnen Fachverbände und Handelssparten herausgestellt. Die vielen Fotos im Bericht bieten einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Verbände. Ein ausführlicher Adressteil listet wichtige Branchenadressen und Ansprechpartner der Einzelhandelsorganisation auf ebenso wie die ehrenamtlich tätigen Präsidiumsmitglieder.
Der Bericht ist auf 92 Seiten im DIN A4-Format erschienen. Er umfasst 15 Grafiken und Übersichten sowie über 300 Adressen. Er steht kostenlos als Download unter www.wohnenundbuero.de zur Verfügung und wird auf Wunsch auch in gedruckter Form kostenlos zugeschickt.

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Donnerstag, 8. November 2012

Warendorf: "Mehr Entwicklungsraum für die Marke"

Erhofft sich für die Markenbildung von Warendorf nun mehr finanziellen Spielraum: Geschäftsführer Thorsten Prée. Warendorf "Mehr Entwicklungsraum für die Marke"

"Ich bin immer noch berauscht von der guten Nachricht", bekräftigt Geschäftsführer Thorsten Prée heute gegenüber möbel kultur.de die Übernahme durch den neuen Investor CoBe Capital (s. Meldung von heute). Nach ersten Gesprächen im Januar/Februar sei es am Freitag zur endgültigen Entscheidung gekommen, wobei es auch andere Bewerber, u. a. aus der Möbelbranche gegeben habe. Dass der amerikanische Investor den Zuschlag bekommen hat, liege an der Aussicht, dass dieser die Potenziale und notwendigen Schritte für die Zukunft von Warendorf Küchen am besten verstanden habe. Denn bei den Herausforderungen gehe es nun vor allem darum, die Markenbekanntheit zu vergrößern und adäquate Vertriebsstrukturen herauszubilden.
"Bei Miele und auch bei der AFG waren wir eine kleine Produktionsstätte am Rande. Bei CoBe haben wir als einzige deutsche Firma einen ganz anderen Stellenwert," erklärte Prée zuversichtlich. Und das Vertrauen in ein langfristiges Engagement beruhe auf der Tatsache, dass hier nicht eine Schar von Kleinanlegern im Background auf Gewinn warte, sondern dass der US-amerikanischen Unternehmer Neal Cohen der einzige Investor sei, der sich bereits mehrfach um "ungeliebte Töchter" im Zuge von Konzernabspaltungen gekümmert habe.
"Neal Cohen hat sich sehr intensiv mit unserer Produktion beschäftigt. Mit dem Ergebnis, dass er festgestellt hat, dass wir in der Fertigung im Prinzip alles richtig machen und nur im Vertrieb und Marketing noch einiges zu tun haben", so Prée weiter. Dabei habe der Investor keinen Zweifel daran gelassen, dass er die Gelder für massive Werbung frei mache, an denen es bislang gefehlt hat. "Das Zweite ist aber auch, dass wir mit Händlern zusammenarbeiten, die für die Marke Warendorf wirklich etwas über haben und dies auch nach außen zeigen." An der Preispositionierung soll sich dabei nichts ändern. Wobei sich Prée im Gegensatz zu anderen Herstellern nur auf das Premium- und Luxussegment fokussiert: "Ein Markenspagat funktioniert nicht. Denn man kann nicht einen Porsche unter dem gleichen Dach wie einen VW verkaufen."


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Mittwoch, 7. November 2012

GfM-Trend: Erfa-Tagung in Österreich

GfM-Trend-Händler trafen sich bei Ada in Österreich zum Erfahrungsaustausch. GfM-Trend Erfa-Tagung in Österreich

Intensiver Gedankenaustausch und neue Synergieeffekte standen im Mittelpunkt der GfM-Trend-Erfa-Tagung in Österreich, die am 24. und 25. Juli bei Ada in Baierdorf stattfand. Ada-Vorstand Gerhard Vorraber ließ es sich nicht nehmen, den Händlern persönlich den Betrieb sowie die Produkte zu präsentieren. Beim anschließenden Tagungsprogramm gab Verbandschef Joachim Herrmann einen Überblick über die Marktsituation. Jörg Bleisteiner stellte anschließend das Verbandsangebot mit seinen kostenlosen Dienstleistungen vor, insbesondere das regionale Online-Marketing und die ebenfalls kostenlos allen Partnern zur Verfügung gestellte Homepage mit modernem Online-Portal. Über die Exklusiv- und speziellen Sortimente für Österreich mit den dazu passenden Werbemitteln informierte Josef Palgen. Für das individuell auf den österreichischen Markt zugeschnittene Ideenpaket erhielt zudem Andreas Thaler, verantwortlich für die Betreuung der GfM-Trend-Handelspartner in Österreich, sehr positives Feedback. Vor allem die Event-Veranstaltungen fanden großen Anklang. Unter dem Motto "Fit für die Zukunft" zeigten zum Abschluss zwei Unternehmensberatungsfirmen speziell ausgewählte Schulungsprogramme auf, die von Verkaufscoaching bis hin zu betriebswirtschaftlichen Check-ups reichten. Auch die Gemütlichkeit kam zum guten Schluss nicht zu kurz: Gerhard Vorraber lud die Gäste zum zünftigen Heurigen ein.

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Dienstag, 6. November 2012

Selva: Zwei neue Showrooms in China

Feierlich wurde der Selva-Showrrom bei Tiamantti in Shanghai eröffnet. Selva Zwei neue Showrooms in China

Selva zeigt in China Flagge: In Shanghai und Wuxi (Provinz Jiangsu) eröffnete die Möbelmanufaktur aus Bozen vor kurzem bereits seinen zweiten und dritten Showroom. Der ersten betreibt Selva seit 2009 in Derlook/Suzhou, vertreten ist das Unternehmen zudem noch in anderen Verkaufsstellen.

"Mit den neuen Showrooms wollen wir unsere Position und die guten Beziehungen in einem für uns bedeutenden, stark wachsenden Markt festigen und gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort die Begehrlichkeit unserer Marke wecken.", sagte Selva CEO Philipp Selva.

"China ist ein Land, das enorm wächst und eine starke Kaufkraft sowie Affinität zu hochwertigem Design hat. Der Store in Suzhou zeigt den hohen Zuspruch, den unsere Möbel haben. Ich bin sicher, dass auch die beiden neuen Adressen dazu beitragen, Selva in China weiter zu positionieren.", so Katia Hurga, Selva-Gebietsleiterin für den asiatischen Raum.

In Shanghai ist Selva gleich zweimal vertreten, sowohl bei "Tiamantti Home Furnshings" im Bezirk Puxi als auch in Pudong. Der Showroom in Wuxi ist 250 qm groß und wird als Monobrand-Store vom Ehepaar Chang geführt.

Die Neueröffnungen in China sieht Selva als wichtigen Schritt, die Marke Selva, die bereits in Dubai mit einem Shoowroom präsent ist, im asiatischen Raum zu etablieren. "Unser Ziel ist es, diese spannenden und für uns bedeutenden Märkte weiter zu erschließen", so Philipp Selva zur Expansionsstrategie des Unternehmens.

Joseph Selva Junior (2.v.l.) durchtrennte das Band. Mit dabei Bürgermeisterin Elisa De Berti sowie Andrea und Philipp Selva (v.l.).
Selva:
Straße nach Joseph Selva benannt
Große Ehre für Joseph Peppi Selva: Am 1. Mai wurde die Straße in Isola Rizza (bei Verona), an der die Zentrale der Selva-Produktionsstätten liegt, zu Ehren des Firmengründers in "Via J. mehr...

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Montag, 5. November 2012

Kerkhoff ab 2013 mit Schlafmöbeln

01.10.2012 - 

Die Kerkhoff-Gruppe will Anfang 2013 zunächst im konventionellen Bereich in das Thema Schlafzimmermöbel einsteigen. Als nächster Schritt wird es dann Schlafzimmermöbel für den Bereich Junges Wohnen geben. Hintergrund für den Einstieg in das neue Geschäftsfeld sind laut Volker Loch, Mehrheitsgesellschafter von Kerkhoff, die fehlenden Wachstumsmöglichkeiten im Bereich Wohnen im Inland, wo ein starker Verdrängungswettbewerb herrscht. Zudem nehme der Marktanteil von Wohnmöbeln am gesamten Möbelmarkt stetig ab. Wachstumsmöglichkeiten im Wohnbereich gibt es nur noch im Ausland. Die neuen Aktivitäten werden bei der Kerkhoff International GmbH bzw. bei der Easyfurn GmbH integriert; eine eigene Gesellschaft ist nicht geplant. Produziert werden die Schlafraummöbel in Deutschland, Polen, Italien und Slowenien. Die Betriebe arbeiten bereits zum Teil für die Kerkhoff-Gruppe; es wurden aber auch neue Produzenten gesucht.


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Sonntag, 4. November 2012

Warendorf: Übernahme durch Investorengesellschaft

Ende Dezember wechselt die Warendorf GmbH zum US-Investor CoBe Capital. Warendorf Übernahme durch Investorengesellschaft

Seit Übernahme im Jahr 2005 wurde immer wieder deutlich, dass sich die AFG von der deutschen Küchentochter Warendorf mehr erhofft hatte. Vor allem der Verlust der Lizenz für die Marke Miele Küchen und zahlreiche Managementwechsel sorgten dafür, dass dem Unternehmen aus dem Münsterland eine positive Entwicklung kaum gelang. Nun zog der Schweizer Konzern, selbst unter Druck, die Konsequenzen: Zum 31. Dezember wird die Warendorfer Küchen GmbH an die CoBe Capital des US-amerikanischen Unternehmers Neal Cohen verkauft.
Der Schritt spiegele die strategische Ausrichtung der AFG auf profitable Geschäfteinheiten der Bauausrüstung wider, so heißt es dazu in der heutigen Presseinfo. Aus dem Verkauf der Warendorfer Küchen GmbH und der dazu gehörenden Immobilie entsteht für den Konzern ein Verlust von 12 Mio. Euro. Doch die Erfolgsrechnung werde ab 2013 um Negativbeiträge entlastet werden.
Für Warendorf biete der neue Inhaber eine langfristige strategische Perspektive, so wird betont. Zudem sollen die Drei-Marken-Strategie in der Schweiz - zusammen mit Forster Stahlküchen und Piatti als Marktführerin - und der entsprechende Vertrieb zunächst aufrecht erhalten bleiben. In Warendorf werden derzeit 170 Mitarbeiter beschäftigt.


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Samstag, 3. November 2012

GfM-Trend: Erfa-Tagung in Österreich bei ADA

08.08.12 12:44 Rubrik: Möbelmarkt

Baiersdorf (Österreich). Der intensive Gedankenaustausch und neue Synergieeffekte standen im Mittelpunkt des GfMTrend-Treffens in Österreich: Am 24. und 25. Juli 2012 waren die österreichischen Handelspartner zu Gast in Baierdorf bei der Firma ADA Möbelfabrik GmbH, den engagierten „Möbelmachern“. Nach einer ausgiebigen Betriebsbesichtigung, dem spannenden Blick hinter die Kulissen und der Präsentation der vielseitigen Produkte aller vier ADA-Betriebe im Schauraum durch den ADA-Vorstand Gerhard Vorraber persönlich startete das umfangreiche und informative Tagungsprogramm.

Zunächst erläuterte Verbandschef Joachim Herrmann die generelle Marktsituation sowie die aktuellen Zahlen und Perspektiven. Jörg Bleisteiner stellte im Einzelnen das Verbandsangebot mit seinen kostenlosen Dienstleistungen vor. Besonders die Beispiele für das regionale Online-Marketing und die ebenfalls kostenlos allen Partnern zur Verfügung gestellte Homepage mit modernem Online-Portal fanden ein hohes Interesse bei allen Partnern. Josef Palgen präsentierte im Anschluss die Exklusiv- und speziellen Österreich-Sortimente mit den passenden Werbemitteln und -maßnahmen.
Andreas Thaler, zuständig für die Betreuung der GfMTrend-Handelspartner in Österreich, erhielt sehr positives Feedback für das individuell auf Österreich zugeschnittene Ideen-Paket, das perfekt die regionalen Anforderungen berücksichtigt. Insbesondere die Event-Veranstaltungen fanden großen Anklang und wurden von vielen Partnern als wertvolle Anregung direkt in ihre Agenda übernommen.
„Fit für die Zukunft“: Auf Einladung von GfMTrend stellten zum Abschluss zwei Unternehmensberatungsfirmen speziell ausgewählte Schulungsprogramme vor, die von Verkaufs-Coaching bis zu betriebswirtschaftlichen Check-ups und Trainings reichen. Auch hier fanden sich sofort Interessenten für die zukunftsorientierte Unterstützung, so dass bereits feste Termine für 2013 vereinbart wurden.
Nach einer Busrundfahrt durch das schöne „Apfelland“ Steiermark lud Gerhard Vorraber zum Ausklang die GfMTrend-Gäste zum zünftigen Heurigen im Buschenschank „Moarpeter“ in Stubenberg am See ein. In entspannter Atmosphäre entstanden weitere gute Synergien – alle Teilnehmer gingen mit dem Bewusstsein auseinander, dass dies eine sehr gelungene, informative und nutzenstiftende Zusammenkunft war. Das nächste Treffen in Österreich ist für Februar 2013 bereits geplant.

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Freitag, 2. November 2012

Neckermann.de: Kämpft weiter

Neckermann.de kämpft weiter gegen die Insolvenz. Neckermann.de Kämpft weiter

In puncto Marketing tut Neckermann nach wie vor viel, um dafür zu sorgen, dass die Kunden der Marke treu bleiben - trotz Insolvenz. Mit offensiver, direkter Ansprache sollen sie zu echten "Fans" gemacht werden: "Euer Zuspruch auf Facebook hat uns überwältigt. Das muss belohnt werden." Oder: "Die Konkurrenz hat sich schon auf unsere Kunden gefreut. Aber die kaufen weiter hier." Die Topplatzierungen auf der Homepage werden aktuell Polstermöbeln eingeräumt. Wohnen als eines der wichtigsten Standbeine von Neckermann.de wird in den Fokus gerückt: "Wohnen-Bestseller zu Niedrigpreisen. Jetzt stark reduziert."

Trotz der Werbemaßnahmen bewertet die Kundschaft die Marke zunehmend negativ. Das meldet aktuell die Wirtschaftwoche unter www.wiwo.de. Demnach zeige der "YouGov-Markenmonitor BrandIndex" den Abwärtstrend deutlich. Noch im Januar 2012 war das Markenimage auf einem kurzfristigen Allzeithoch von +45. Ende April fiel der Index dann auf +23 Punkte ab. Am 18. Juli, dem Tag als Neckermann.de Antrag auf Insolvenz stellen musste, fiel der "BrandIndex" dann auf -11 Punkte. "Der Sturz im Index um 56 Punkte innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit zeigt, dass die Marke einen sehr großen Vertrauensverlust erlitten hat. Eine Trendwende zu schaffen, dürfte für Neckermann somit zum Kraftakt werden", resümiert wiwo.de. Der Wert von Otto liegt in den letzten Monaten stabil bei + 54 Punkten, der von Amazon bei + 88.

Mit einer witzigen Kampagne geht Neckermann.de in die Offensive.
Neckermann.de:
"Insolvent. Na und?"
Mit einer witzigen Kampagne geht Neckermann.de in die Offensive. Der Versandhändler, der am 18. Juli Antrag auf Insolvenz stellen musste, gibt nicht nur regelmäßig Durchhalteparolen an Mitarbeiter und Kunden, sondern wirbt jetzt sogar mit der drohenden Insolvenz: Markige Sprüche wie "Insolvent. mehr...

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Donnerstag, 1. November 2012

Der <b>Möbel</b>-Macher

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Boris Rothuber konzipiert ziemlich erfolgreich Mobiliar für Flughäfen

Boris Rothuber konzipiert ziemlich erfolgreich Mobiliar für Flughäfen Schöpferische Menschen lieben Hinterhöfe. An der Toreinfahrt zur Düsselstraße 20 kündet gleich ein Bündel von Architekten, Innenarchitekten und Designern sein Domizil an. Zart grünender Bambus vor dem Fenster, hell, freundlich, klar strukturiert, ein Kunstfreund - das sind die ersten atmosphärischen Eindrücke, die das Parterre-Büro von Boris Rothuber weckt. Nur wenige Quadratmeter misst es. Aber dieser "think tank" hat weltweite Ausstrahlung. Auf internationalen Flughäfen landen die Möbel, die Rothuber entwirft. Doch hier geht es nicht um Stuhlreihen, Sitzgruppen oder Barhocker für Fluggäste in der Warteschleife. Seit sechs Jahren arbeitet der diplomierte Innenarchitekt und Designer für weltweite Großkonzerne - und tüftelt optimierte Promotion-Möbel für Genussmittel aus. Seine Schöpfungen stehen in Dubai ebenso wie in St. Petersburg, in Tunis und New York, oder auf den Airports in Südamerika und Asien. Der gebürtige Bayer aus Augsburg hat an der Fachhochschule sowie an der Kunstakademie studiert, lebt seit mehr als 20 Jahren in Düsseldorf: "Der nahe Flughafen, die kurzen Wege, das trifft's perfekt." Gleich nach dem Studium hat er sich selbstständig gemacht. Kulissenbau für Film- und Fernsehen stand am Anfang. Seit sieben Jahren füllt der 48-Jährige erfolgreich die Nische "Flughafen-Möbel": Duty Free, Travel Value, Ladenbau: maßgefertigte Regale, Tische, Theken und Ambiente, in und auf denen Tabak- wie Spirituosen- oder Süßwarenkonzerne ihre Produkte präsentieren. "Im Prinzip sind das alles Unikate. Jedes Stück ist eine Sonderanfertigung, alles in Düsseldorf hergestellt." Zu 100 Prozent zertifizierte, hochwertige Materialien sind den Kunden wichtig. Gefragt sind Glas, Metalle, LED-Lichttechnik. Ein imageträchtiger Bereich ist der Flughafen, sagt Rothuber. Millionen Menschen haben hier täglichen Blickkontakt mit den jeweiligen Marken. "Ein hart umkämpfter Markt. Hier wird enorm viel umgesetzt, hier zählt jeder Quadratzentimeter." Alle zwei Jahre wechseln die Konzerne das Mobiliar aus. "Sehr frei", so beschreibt Rothuber den Experimentierraum, den ihm seine Auftraggeber überlassen. Doch alle Freiheit ist relativ: Er muss den Kern der jeweiligen Marke kennen - und treffen. Auf die Identifikation kommt es an. Formen, Farben, Lebensgefühl. Leserkommentare Datenschutz Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen Moderation Die Moderation der Kommentare liegt allein bei WELT ONLINE. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette. blog comments powered by Disqus

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